aktuelle Ausstellung / Vorschau

Ulrike Kessl, in Rottweil geboren, lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Mit ihren experimentellen skulpturalen Arbeiten und Installationen lotet sie das Verhältnis von Mensch und Raum aus. In der Ausstellung im kunst raum rottweil treten ihre Arbeiten in einen Dialog mit den Werken der in Oberndorf lebenden Künstlerin Julia von Troschke. Deren häufig aus Holz gearbeitete Bilder und Skulpturen sind den Menschen und ihrer Interaktion mit der Umwelt gewidmet. Gemeinsam gestalten die beiden Künstlerinnen den Ausstellungsraum und eröffnen so Perspektiven im Zusammenspiel von Raum, Mensch und Umwelt.

Vernissage: Sonntag, 26. April 2026, 11 Uhr

Weitere Veranstaltungen:

Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr (Internationaler Museumstag): Öffentliche Führung mit Julia von Troschke, Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (im Rahmen der monatlichen Sonntagsführungen): Öffentliche Führung mit Julia von Troschke, Kosten: 2,50 Euro zzgl. Eintritt (Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre frei)

Julia von Troschke, Krokodil, 2024
Ulrike Kessl, Red jacket, 2025

15. November 2026 – 04. April 2027

Robert Hak / Tom Grimm. Im Dialog

Robert Hak und Tom Grimm sind zwei Künstler, die in Rottweil geboren wurden, arbeiten und leben. Es verbindet sie eine langjährige Freundschaft, die auch die künstlerische Seite miteinbezieht.

Hak ist Grafikdesigner, Bildender Künstler und Musiker und setzt sich als Multitalent in seinen Arbeiten spielerisch und doch zutiefst ernsthaft mit den Abgründen der digitalen Welt auseinander. Auch er weiß: wer zu viel, zu lange und zu oft im Virtuellen unterwegs ist, verliert das Gefühl für den Augenblick und die Verbindung zu den Mitmenschen. Deshalb entstehen in seinem Atelier auch Werke, die digital wirken, aber analog zustande kommen.

Grimm ist ein Geschichten-Erzähler und ein sensibler Zeitgenosse, der mit seinen sorgsam komponierten Objektkasten, die meist trivialen Materialien und Schlagworte zu kleinen, abgeschlossenen Systemen ordnet, die gewohnten Seh- und Denkweisen nachhaltig ins Wanken bringen. Diese Behältnisse, meist aus Holz gefertigt, gleichen einem Bühnenbild, in dem sich das Ereignis abspielt. Es erscheinen dabei Haupt- und Nebenschauspieler, die Dramatisches komödiantisch, und Komödiantisches dramatisch zur Darstellung bringen.

 

Vernissage: Sonntag, 15. November 2026

T. Grimm, Konzept-Eismeer, 1994, Mischtechnik